Newsletter February 2017 DE

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FASCIA NEWS
Ein sporadischer Infobrief der Fascia Research Gruppe, Universität Ulm
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Sehr geehrte Kollegen,

Sollten Sie diesen Infobrief zum ersten Mal von uns erhalten, dann haben Sie vermutlich an einer unserer Veranstaltungen teilgenommen oder haben uns irgendwann einmal Ihr aktives Interesse an unseren Veranstaltungen, Produkten oder sonstigen Aktivitäten rund um das Thema Faszien mitgeteilt. Wir planen diese FASCIA NEWS zwischen 1- und maximal 4-mal pro Jahr zu versenden. Sollten Sie daran nicht oder nicht mehr interessiert sein, antworten Sie bitte einfach auf diese Email mit dem Wort “ABMELDEN” im Text. Alternativ können Sie sich auch direkt am Ende des Infobriefes abmelden.

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Workshop mit Prof. Paul Hodges (Australien) in München

Den meisten Physiotherapeuten, Orthopäden u. Pilates-Lehrern ist er ein Begriff. Prof. Paul Hodges von der Queensland University in Australien hat das Konzept der segmentalen Stabilisation durch zahlreiche Forschungspublikationen mitgeprägt. Innerhalb der evidenz-basierten Physiotherapie gibt es vermutlich weltweit keinen Forscher mit einem höheren Ausmaß an hochkarätigen Forschungspublikationen. Während er sich in der Vergangenheit fast ausschließlich der muskulären Aktivität einzelner Rumpfmuskeln widmete (insbes. dem Transversus Abdominis sowie dem Multifidus), gilt sein aktuelles Interesse vermehrt der Dynamik der pro- bzw. anti-entzündlichen Botenstoffe in der Grundsubstanz der faszialen Gewebe. Hier insbesondere die Frage, wie diese auf unterschiedliche Bewegungsbelastungen sowie physiotherapeutische Maßnahmen reagieren.

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Es ist uns daher eine ganz besondere Ehre und Vergnügen, dass es uns gelungen ist ihn kurzfristig zu einem 2-tägigen Workshop in Deutschland zu gewinnen. Konkret handelt es sich um einen Workshop mit ihm in München am 15.-16. März 2017.

Selbstverständlich wird er dabei die aktuelle Datenlage sowie daraus abgeleitete klinische Anwendungen vorstellen zum Konzept der segmentalen spinalen Stabilisation. Daneben bat er jedoch auch ausführlich darum, auch seine neuesten Befunde u. Inspirationen zur Matrix Regulation der myofaszialen Gewebe einzubringen ... was wir ihm freudig gestattet haben

Der Startschuss zur Anmeldung ist eröffnet. Wer sich rechtzeitig anmeldet, darf sich freuen bei dieser seltenen Gelegenheit – Paul Hodges 2 Tage lang als Lehrmeister zu genießen – dabei zu sein. Simultanübersetzung ins Deutsche inklusive. Info und Anmeldung über www.paul-hodges-muenchen.de

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Vorzugsangebote für Mitglieder der Fascia Research Society

Zahlreiche Leser sind es bereits: sie sind Mitglieder in der internationalen Fascia Research Society. Zumal ein wertvoller Vorteil davon ein kostenloses Abonnement der Zeitschrift ‚Journal of Bodywork and Movement Therapies’ beinhaltet, welches aktuell vermutlich die bedeutendste Publikations-Plattform für faszienorientierte Forschungsarbeiten u. –diskussionen darstellt. Derzeit betragen die Mitgliedsgebühren nur $125 regulär bzw. $35 für Studenten. Vor wenigen Tagen hat sich diese Vereinigung zu folgenden weiteren ‚Lockangeboten’ entschlossen: Mitglieder erhalten ab sofort einen 10%igen Rabatt bei Anmeldung zum kommenden Kongress ‚Connective Tissues in Sports Medicine’ am 17.-18. März 2017 an der Universität Ulm ( www.connect-ulm2017.com ). Zusätzlich bekommen Sie die Möglichkeit zur kostenlosen Teilnahme an einem Webinar, das gezielt auf diesen Kongress vorbereiten soll (Daten 16. u. 17.02.2017). Zusätzlicher Bonus: eine Einladung zu einem Austausch-Treffen mit Prof. Thomas Findley u. anderen FRS Mitgliedern während des Kongresses. Mehr unter www.fasciaresearchsociety.org

Und last not least: Auch für den beschriebenen kurzfristig anberaumten Workshop mit Prof. Paul Hodges in München bekommen Mitglieder einen Rabatt. Einfach auf der Registrations-Anmeldeseite die entsprechende Option anklicken.

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Auszeichnung für Dr. Müller-Wohlfahrt

muellerAls Mannschaftsarzt betreut er die deutsche Fußballnationalmannschaft seit 1995 und unterstützte lange Zeit zusätzlich in dieser Funktion auch den FC Bayern München (1977–2015). Usain Bolt widmete ihm seine letzte Goldmedaille als Sprinter und reihte sich damit in die lange Liste internationaler Top-Athleten ein, die sich mit ihren diversen Sportverletzungen in seine kundigen Hände begaben. Was viele nicht wissen: Dr. Hans-Wilhelm Müller Wohlfahrt widmet in seiner Diagnostik und Behandlung eine unüblich hohe Beachtung auf die faszialen Gewebekomponenten. Dies beschrieb er schon vor mehreren Jahrzehnten und kann daher mit recht als ein Pionier im sportmedizinischen Faszientherapie-Bereich bezeichnet werden. Siehe hierzu sein populäres Buch ‚Mensch beweg Dich – so schützen Sie ihr Bindegewebe’ von 2001 sowie das interessante SZ-Interview:
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/37627 Seitdem hat er zahlreiche sportmedizinische Kollegen, Chirurgen und Physiotherapeuten in diesem Ansatz inspiriert, die mit ihm zusammengearbeitet und von ihm gelernt haben.

Im Rahmen des www.connect-ulm2017.com Kongresses wird es – das ist auch erst seit wenigen Tagen klar – als besonderes Highlight eine persönliche Preisverleihung eines ‚Clinical Pioneer Awards’ an Hrn. Dr. Müller-Wohlfahrt geben. Diese wird im Rahmen der akademischen Plenumsveranstaltung um 18.03.17 stattfinden, wobei der Preis von Prof. Thomas Findley (Fascia Research Society) an Herrn Dr. Müller-Wohlfahrt übergeben wird. Als Veranstalter werden wir bemüht sein, hierbei einen evtl. Medienrummel zu begrenzen, und die Wertschätzung auf die fachliche Würdigung im Feld der internationalen faszienorientierten Sportmedizin zu legen.

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FORSCHUNGS-NEUIGKEITEN

Telozyten als neuer Zelltyp in den Faszien

Im Jahr 2010 wurde von bulgarischen Forschern ein neuer Zelltyp beim Menschen und anderen Wirbeltieren identifiziert; die sogenannten Telozyten. Sie befinden sich meist im faserigen Bindegewebe und enthalten sehr lange Fortsätze, die sogenannten Telopoden. Ursprünglich hielt man sie für Nervenzellen, bis klar wurde, dass sie aus dem embryonalen Mesenchym stammen, also nicht zu den neuronalen Zellen gehören. Dann hielt man sie für Fibroblasten, bis klar wurde, dass diese neu entdeckten Zellen weniger zur Synthese von Fasern und anderen Matrixelementen benutzt werden, sondern offensichtlich zur interzellulären Kommunikation.

Neuere Studien legen die Vermutung nahe, dass diese langfaserigen Zellen wichtige Rollen spielen in der Mechanosensation – sowie der Übersetzung von mechanischen Reizen in chemische Programmbefehle der Bindegewebszellen – und der Regulation von Wundheilung und gesunder Matrix Erneuerung. Mit hoher Sicherheit werden sie eine wichtige zukünftige Rolle innerhalb des Faszienforschungsfeldes einnehmen.

Mehr unter:
www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27452296
www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27762645
www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27796902

Beckenorgane zukünftig ohne parasympathische Innervation?

Eine Veröffentlichung einer französischen Studie im renommierten Journal Science löste kürzlich grosses Aufsehen aus, indem sie eine lang verbreitete Annahme über die vegetative Innervation der Beckenorgane in Frage stellte. Bisher ging man davon aus, dass das parasympatische Nervensystem nicht nur einen kranialen sondern auch einen sakralen Anteil hat, wobei es mit letzterem Anteil Organe im Beckenbereich versorgt. Eine detaillierte genetische und molekularbiologische Untersuchung der efferenten autonomen Fasern im sakralen Bereich des Rückenmarks ergab nun wider Erwarten, dass diese weitaus mehr Ähnlichkeiten mit sympatischen Fasern als mit parasympathischen haben.

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Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Geo-Science-International

Eine mögliche Konsequenz einer solchen Neu-Zuordnung könnte es sein, dass vegetative neuralen Prozesse des Beckenraumes primär als Sympathikus-reguliert verstanden werden, während sich die Wirkung des Parasympathikus primär auf die verschiedenen vagalen Funktionen beschränkt. Mehr unter: http://science.sciencemag.org/content/354/6314/893

Neue Erklärung für häufige Sehnenverletzungen bei jungen Athleten:

Eine Studie aus der Gruppe um Prof. Adamantios Arampatzis in Berlin untersuchte Sehnen u. Muskeln der Beine von 18 jugendlichen Volleyballspielern über einen Zeitraum von 2 Jahre. Dabei zeigte sich eine relativ einheitliche Zunahme der morphologischen und funktionellen Parameter der Sehnen im Gegensatz zu einer vergleichsweise nicht-homogenen Veränderung der Muskulatur. Das daraus resultierende vorübergehende Missverhältnis zwischen muskulärer Kraft u. Sehnen-Belastbarkeit bei einem nennenswerten Teil der Athleten bietet nach Meinung der Forscher eine neue Erklärung für die sehr häufigen Verletzungen bei dieser Sportlergruppe. Falls zutreffend würde dies den möglichen Wert eines gezielten Sehnentrainings für eine zukünftige Verletzungsvermeidung bei diesen Sportlern unterstützen.

Mehr unter: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26644277

Hormon-Rezeptoren an faszialen Fibroblasten

Aus der Forschergruppe um Prof. Carla Stecco in Padua gibt es zwei neuere Publikationen in denen bestimmte Rezeptoren (Andockstellen) von faszialen Fibroblasten untersucht wurden. Hierbei wurde einerseits bei weiblichen Patienten die Präsenz von mehreren Hormon-Rezeptoren dokumentiert wurde. Dass z.B. Östrogen die Festigkeit von faszialen Geweben verändern kann, wurde schon lange beobachtet. So gibt es etwa zahlreiche Studien die eine vermehrte Verletzungsanfälligkeit von Sportlerinnen um den Eisprung herum dokumentieren. In der neuen Studie fanden sich zahlreiche Fibroblasten mit Rezeptoren für Östrogen in den allen untersuchten faszialen Geweben. Interessanterweise war das aber nur bei einem Teil der Zellen der Fall, also nicht bei allen. Ein ähnlicher Befund ergab sich in Bezug auf das Hormon Relaxin (dem eine steifigkeitsverringernde Wirkung zugeschrieben wird). Beide hormonelle Rezeptoren fanden sich zahlreicher bei postmenopausalen Frauen als bei solchen vor der Menopause. Klinisch relevant ist hierzu möglicherweise die Tatsache, dass beiden Rezeptortypen eine anti-entzündliche sowie anti-fibrotische Wirkung zugeschrieben wird.

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Typische Fibroblasten, wie diese prinzipiell auch in allen Faszien vorhanden sind.

Bild: www.flickr.com/photos/zeissmicro/24271618921

In einer weiteren Studie konnten die Forscher das zahlreiche Vorhandensein von Rezeptoren für Endocannabinoide nachweisen. Diese Andockstellen sind nicht nur empfänglich für extern zugeführte Cannabis-Substanzen sondern auch für ähnliche schmerzstillende Botenstoffe welche der Körper selbst herstellt. Die Präsenz dieser Rezeptoren – sowie zukünftig zu erwartende Detail-Untersuchungen über regionale u. inter-individuelle Unterschieden in deren Dichte – sind besonders interessant vor dem Hintergrund anderer Studien, die bereits über eine vermehrte Ausschüttung von Endocannabinoiden bei manualtherapeutischen Anwendungen berichteten. Auch über diese nicht-hormonellen Botenstoffen gibt es deutliche Hinweis auf eine sowohl anti-entzündliche als auch anti-fibrotische Wirkung im myofaszialen Bindegewebe.

Mehr unter:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28076930 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27349320

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Fascia-Releazer

FasciaReleazerDem Stuttgarter Physiotherapeuten und Mitglied unserer Ulmer Faszienforschungsgruppe, Christopher Marc Gordon, ist es gelungen ein neues Gerät zu entwickeln, welches eine neue Form der myofaszialen Selbstbehandlung erlaubt und das wir ab sofort auch mit grosser Begeisterung in unserem www.fascialnet.com Shop anbieten. Es handelt sich um einen wunderschön geformten Holzstab mit vier verschiedenen Behandlungsflächen, der eine noch größere Traktions- bzw. Scherbewegungs-Wirkung im behandelten Gewebe erzeugt als die meisten der üblichen Hartschaum-Faszienrollen. Zusätzlich erzeugt ein in dem Stab versteckter elektronischer Oszillator eine anregende mechanische Vibration, die sowohl eine verstärkte sensorische Stimulation als auch Stoffwechselanregung verspricht. Erste klinische Studien, die unter anderem beim letzten Fascia Research Congress hierzu vorgestellt wurden, deuten bereits auf eine beachtliche therapeutische Wirkung hin. Mehr zu diesem neuen Tool unter:

http://shop2.fascialnet.com/shop/de/sonstige/fascialnet/371/fascia-releazer?c=8

 

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Soweit die aktuellen Neuigkeiten aus dem international Fascianado-Netzwerk, aus der Perspektive unserer kleinen Ulmer Forschungsgruppe

Mit faszinalen Grüßen
Dr. Robert Schleip
und das Fascia Research Team

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Falls Sie diesen Newsletter von einem Kollegen weiter geleitet bekommen u. für die Zukunft selbst abonnieren möchte: Hier einfach selbst bestellen www.fasciaresearch.de

 

 

Newsletter February 2017 EN

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FASCIA NEWS

February 2017

A sporadic info-letter of the Fascia Research Group, Ulm University, Germany
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Dear colleagues,
In case you receive this info-letter for the first time, then we probably heard from you in the past that you were interested in our courses or products in the fascia field. We plan to distribute these FASCIA NEWS between 1 and 4 times per year; not more. In case you are not or no longer interested in this, you can simply reply to this mail with the word ‚UNSUBSCRIBE’ in the text. Alternatively you also have a chance to unsubscribe at the end of this newsletter.

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Workshop with Paul Hodges PhD (Australia) in Munich

Many physiotherapist and Pilates teachers know about his pioneering contributions with the field of neuromuscular research around spinal stability. For many decades Paul Hodges and his colleagues from Australia have been spearheading the concepts and research basis behind ‘core stability’, ‘inner unit’ etc. While in the past his prime interest had been in the activity of trunk muscles (particularly of the Transverse Abdominis and Multifidus), his recent attention has increasingly shifted to the dynamic interactions of pro-/anti-inflammatory cytokines in myofascial tissues, and how these respond to different movement stimulations and physiotherapeutic interventions.

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It is therefore a particular honor and joy to announce, that we managed to ‘hijack’ Prof. Hodges for giving a 2-day workshop in Munich/Germany on March 15th-16th 2017.

In this workshop he will of course review the latest details (and questions) about the concept of segmental stability; including hands-on practical applications for clinical practice. However, he will also include his latest insights and inspirations relating to the field of matrix regulation of myofascial tissues. Several of us heard him speak already about this topic in a recent World Congress on Low Back & Pelvic Pain in Singapore, and can attest that it will be very hard not to be infected by his own enthusiastic interest in this field.

More about this workshop at

www.paul-hodges-muenchen.de

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New incentives for Fascia Research Society members

Many readers of this info-letter are probably already aware of the attractive advantages of a membership in the international ‘Fascia Research Society’, which includes – among others – a free subscription of the Journal of Bodywork & Movement Therapies, which constitutes currently the most important journal of publications and debate in the fascia oriented research field. Current membership fees are $125 for professionals and $35 only for students. A few days ago the Fascia Research Society decided to announce the following new incentives: members will now also receive a 10% discount for the upcoming congress Connective Tissues in Sports Medicine at Ulm University on March 17th-18th, 2017 (www.connect-ulm2017.com). In addition, they are offered free participation on a webinar preparing for this congress (dates Feb. 6th & 7th, 2017) and are invited to participate in a personal exchange meeting with Thomas Findley PhD and other society members during the congress. More at www.fasciaresearchsociety.org

And last not least: society members are additionally entitled for a 10% reduction for the above described workshop with Paul Hodges PhD in Munich. To do so, simply click on the respective option during the online-registration process.

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Clinical Pioneer Award for sports physician Müller-Wohlfahrt

muellerAs Germany’s football team doctor and longtime doctor of FC Bayern Munich (1977-2015) Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt MD has treated thousands of international athletes. Usain Bolt dedicated his 100-meter sprint Olympic gold medal to him and thereby continued a long list of grateful sports celebrities that have been treated by him, such as Ronaldo, Paula Redcliffe, Kobe Bryant or Michael Owen.

What is less known in the public is that he has been paying a very high attention to fascial connective tissues in both his assessments as well as treatments. He described this already in detail several decades ago in several publications and continues to practice this approach today. He can therefore be regarded as a true pioneer in the field of fascia oriented sports medicine. In addition to his own assessments and treatments he has also trained and inspired may other sports medicine experts that have collaborated with him and have learned from him during the last few decades.

Based on this background, the upcoming www.connect-ulm2017.com congress will now include as a special highlight the handing-over of a Clinical Pioneer Award to Dr. Müller-Wohlfahrt. The award, given in the name of the Fascia Research Society as well as the Section of Sportsmedicine of Ulm University, will be handed over to Dr. Müller-Wohlfahrt by Thomas Findley MD Ph (USA), founder of the Fascia Resarch Society.

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RESEARCH NEWS

Telocytes as a new cell type in fascia

In 2010 Bulgarian researchers discovered a new cell type in humans and other vertebrates, the so-called telocytes. They are present in fibrous connective tissues and contain very long prolongations, called telopodes. While earlier researchers had considered them to be neural cells, it became clear that they are connective tissue cells whose origin is in the embryological mesenchyme. In contrast to regular fibroblasts they are less involved in the synthesis of fibers and matrix elements, but are strongly involved in intercellular communication. Recent studies now suggest that they play significant roles in fibroblast mechanosensation – the process how connective tissue cells sense mechanical stimulations and translate them into chemical demands – as well as in the regulation of wound repair and matrix remodeling. It seems almost certain that they will become prime topics in the future fascia research field. More at: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27452296  www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27762645 

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27796902

 

Pelvic organs now without any parasympathetic innervation?

A recent publication in the journal Science triggered considerable attention by suggesting that the common concept about the autonomic innervation of pelvic organs may be wrong. Up to now it has been assumed that the parasympathetic nervous system includes not only a cranial but also a sacral portion, with the latter innervating mainly organs in the pelvic region.

A detailed genetic and molecular analysis of the autonomic sacral nerves now revealed – rather surprisingly for most medicine professionals! – that these nerves clearly express more similarities with sympathetic than with parasympathetic fibers.

 

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A possible consequence of these findings could be that the pelvic organs – including uterus, bladder, ovaries, kidneys, genital organs and large intestine – have to be understood as being primarily regulated by sympathetic innervation, whereas the functioning of the parasympathetic nervous system will be restricted to cranial and vagal functions.

 

More at:

http://science.sciencemag.org/content/354/6314/893

 

 

 

Parasympathetic innervation. Image: Blausen gallery 2014. Wikiversity Journal of Medicine. DOI:10.15347/wjm/2014.010

 

 

 

New explanation for frequent tendon injuries in adolescent athletes

A study from the group around Adamantios Arampatzis PhD in Berlin investigated the development of tendons and muscles in the legs of 18 adolescent volleyball players over a period of 2 years. They found a relatively uniform increase in morphological and functional parameters of the tendons, while the related muscles expressed more non-homogeneous (and more diverse) increases over this time. They concluded that the resulting discrepancies between muscular force and tendon loading capacity in a significant portion of the athletes may be a suitable explanation for the frequent injuries in tendinous tissues found in this population. If verified, this could strengthen the value a specific tendon training for injury prevention for these young athletes. More at:  www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26644277

 

Hormonal receptors on fascial fibroblasts

Two new publications from the group around Carla Stecco MD from Padua University investigated specific transmembrane receptors on fascial fibroblasts. One of these studies clearly documented the finding of hormonal receptors in female patients. This fits nicely to well-known observations how e.g. estrogen tends to influence fascial stiffness. The new study now reports that many fascial fibroblasts were found to contain receptors for estrogen. Interestingly this was not the case with all fibroblasts, only with a portion of them. A similar finding was reported about receptors for the hormone relaxin (which is assumed to express a softening function on dense fibrous collagenous tissues). Both receptor types were more frequent in post-menopausal than in pre-menopausal women. This finding may be particularly relevant in the light of the fact that both receptor types are assumed to express anti-inflammatory as well as anti-fibrotic functions.

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Typical fibroblasts, as are present in all fascial tissues.

Image: www.flickr.com/photos/zeissmicro/24271618921

 

 

 

The second study from this group documented the frequent presence of endocannabinoid receptors in fascial fibroblasts. These transmembrane receptors are not only receptive to specific cannabis-associated substances with the body, but they also exhibit a pain killing function. The presence of such receptors in these tissues – together with likely future investigations about regional and inter-individual density differences – are particularly interesting in light of other studies that suggested an increased endocannabinoid expression induced by manual therapy. Not surprisingly: these non-hormonal messenger substances are also assumed to express anti-inflammatory and anti-fibrotic functions in fascial tissues. More at: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27349320

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Fascia-Releazer

Christopher Marc Gordon, a South Germany based physiotherapist and member of our Fascia Research Group at Ulm University, has developed a novel therapeutic tool which permits a new form of myofascial self-treatment and which we now happily distribute via our www.fascialnet.com shop. It is a very elegantly-looking wooden stick that contains four different surface areas and promises a much stronger traction (or shearing-) effect on the treated tissues compared with conventional foam rollers. In addition, an electronic oscillator hidden inside, provides a gentle mechanical vibration which promises an increased sensorial stimulation as well as metabolic activation. Several clinical studies, including those presented at the most recent Fascia Research Congress, suggest an impressive therapeutic beneficial effect.

More about this new tool at: http://shop2.fascialnet.com/shop/de/sonstige/fascialnet/371/fascia-releazer?c=8

FasciaReleazer 

 

 

 

 

 

 

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 So far the latest news from the fascia research field
as seen through the perspective of the small Fascia Research Group at Ulm University.

Fascianatedly yours
Dr. Robert Schleip and Fascia Research Team

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In case you received this newsletter from a colleague and you are interested in receiving it yourself in the future: subscribe with few clicks only at www.fasciaresearch.de

 

NewsletterJanuar 2013

Fascia Research Group - Newsletter Header
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FASCIA NEWS
Ein sporadischer Infobrief der Fascia Research Gruppe, Universität Ulm
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Sehr geehrte Kollegen,

Wenn Sie diesen ersten Infobrief von uns erhalten, dann haben Sie uns irgendwann einmal Ihr aktives Interesse an unseren Veranstaltungen oder Produkten mitgeteilt. Wir planen diese FASCIA NEWS zwischen 1 und max. 4 mal pro Jahr zu versenden. Wenn Sie daran nicht oder nicht mehr interessiert sind, antworten Sie einfach auf diese Email mit dem Wort "ABMELDEN" im Text oder Sie können sich auch direkt am Ende des Infobriefes abmelden.

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Ausführlicher TV-Bericht über Faszien bei 'Quarks & Co' am 29. Jan.

Fernsehen informativ: Kommenden Dienstag sendet das renommierte TV-Wissenschaftsjournal 'Quarks & Co' einen 45 Min. Beitrag über 'Geheimnisvolle Faszien' (auf WDR, 21:00 Uhr, siehe www.quarks.de) . Die Sendung ist auch bekannt als 'Die Wissenschaftssendung mit dem Inder'(mit Dr. Ranga Yogeshwar). In der kommenden Sendung wird über unsere Ulmer Faszienforschungsgruppe berichtet, über die Rolfing Methode, über neue fasziale Erklärungskonzepten zur Akupunktur sowie dem Thema Rückenschmerz. Ein Teil der Sendung wird auch Klaus Eder (Physiotherapeut der Fussballnationalmannschaft) zeigen bei der myofaszialen Behandlung von Spitzensportlern. Besonders gespannt sind wir ferner auf eine Weltneuheit: bei einer Kubital-Tunneloperation am Oberarm an der Neurochirgirschen Klinik der Universität Ulm verfolgt eine endoskopische Kamera von innen, wie spezifische Rolfing-Behandlungsgriffe (von Dr.R.Schleip) eine lösende Wirkung auf die dargestellten faszialen Verklebungen des betroffenen Nervenstranges sichtbar erahnen lassen. Die Sendung wird am darauf folgenden Samstag wiederholt: WDR, 1. Feb. , 12:00 Uhr. Eine 6 Min. Vorschau auf die sicher spannende Sendung ist bereits abrufbar: http://www.wdr.de/tv/quarks/global/Preview-Videos/faszien_001.jsp

QuarksVorschau


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Kongress 'Bindegewebe in der Sportmedizin': jetzt zweisprachig

Seit gestern ist es offiziell: der angekündigte Kongress 'Connective Tissues in Sports Medicine' wird in zweisprachiger Form angeboten. Dank moderner Übersetzungs-Technologie werden alle englisch-sprachigen Vorträge simultan ins Deutsche übersetzt. Neuer deutschsprachiger Titel der Konferenz ist also 'Bindegewebe in der Sportmedizin' (12.-14. April 2013, Universität Ulm). Wie bereits berichtet haben zahlreiche hochkarätige internationale Referenten ihre Teilnahme zugesagt, wie Paul Hodges, Andry Vleeming, Klaus Eder, Tom Findley, Michael Kjaer, Jürgen Steinacker, Constantinos Maganaris, Boris Hinz, Yasuo Kawakami, Jürgen Freiwald, Benno Nigg, und andere . Am Vortag gibt es jetzt ferner eine Reihe von praktischen Workshops, unter anderem mit Eyal Lederman, Antonio Stecco, Edo Hemar & Divo Müller, Adjo Zorn, Christian Stein, und anderen. Die aktuellen Infos finden Sie unter:
www.connect-ulm2013.com

 FlyerImage

© connect-ulm2013

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Soweit die aktuellen Neuigkeiten aus dem international Fascianado-Netzwerk, aus der Perspektive unserer kleinen Ulmer Forschungsgruppe

Mit faszinalen Grüßen
Dr. Robert Schleip
und das Fascia Research Team

Newsletter July 2016

Fascia Research Group - Newsletter Header
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FASCIA NEWS
Ein sporadischer Infobrief der Fascia Research Gruppe, Universität Ulm
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Sehr geehrte Kollegen,

Wenn Sie diesen ersten Infobrief von uns erhalten, dann haben Sie uns irgendwann einmal Ihr aktives Interesse an unseren Veranstaltungen oder Produkten mitgeteilt. Wir planen diese FASCIA NEWS zwischen 1 und max. 4 mal pro Jahr zu versenden. Wenn Sie daran nicht oder nicht mehr interessiert sind, antworten Sie einfach auf diese Email mit dem Wort "ABMELDEN" im Text oder Sie können sich auch direkt am Ende des Infobriefes abmelden.

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Ausführlicher TV-Bericht über Faszien bei 'Quarks & Co' am 29. Jan.

Fernsehen informativ: Kommenden Dienstag sendet das renommierte TV-Wissenschaftsjournal 'Quarks & Co' einen 45 Min. Beitrag über 'Geheimnisvolle Faszien' (auf WDR, 21:00 Uhr, siehe www.quarks.de) . Die Sendung ist auch bekannt als 'Die Wissenschaftssendung mit dem Inder'(mit Dr. Ranga Yogeshwar). In der kommenden Sendung wird über unsere Ulmer Faszienforschungsgruppe berichtet, über die Rolfing Methode, über neue fasziale Erklärungskonzepten zur Akupunktur sowie dem Thema Rückenschmerz. Ein Teil der Sendung wird auch Klaus Eder (Physiotherapeut der Fussballnationalmannschaft) zeigen bei der myofaszialen Behandlung von Spitzensportlern. Besonders gespannt sind wir ferner auf eine Weltneuheit: bei einer Kubital-Tunneloperation am Oberarm an der Neurochirgirschen Klinik der Universität Ulm verfolgt eine endoskopische Kamera von innen, wie spezifische Rolfing-Behandlungsgriffe (von Dr.R.Schleip) eine lösende Wirkung auf die dargestellten faszialen Verklebungen des betroffenen Nervenstranges sichtbar erahnen lassen. Die Sendung wird am darauf folgenden Samstag wiederholt: WDR, 1. Feb. , 12:00 Uhr. Eine 6 Min. Vorschau auf die sicher spannende Sendung ist bereits abrufbar: http://www.wdr.de/tv/quarks/global/Preview-Videos/faszien_001.jsp

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Kongress 'Bindegewebe in der Sportmedizin': jetzt zweisprachig

Seit gestern ist es offiziell: der angekündigte Kongress 'Connective Tissues in Sports Medicine' wird in zweisprachiger Form angeboten. Dank moderner Übersetzungs-Technologie werden alle englisch-sprachigen Vorträge simultan ins Deutsche übersetzt. Neuer deutschsprachiger Titel der Konferenz ist also 'Bindegewebe in der Sportmedizin' (12.-14. April 2013, Universität Ulm). Wie bereits berichtet haben zahlreiche hochkarätige internationale Referenten ihre Teilnahme zugesagt, wie Paul Hodges, Andry Vleeming, Klaus Eder, Tom Findley, Michael Kjaer, Jürgen Steinacker, Constantinos Maganaris, Boris Hinz, Yasuo Kawakami, Jürgen Freiwald, Benno Nigg, und andere . Am Vortag gibt es jetzt ferner eine Reihe von praktischen Workshops, unter anderem mit Eyal Lederman, Antonio Stecco, Edo Hemar & Divo Müller, Adjo Zorn, Christian Stein, und anderen. Die aktuellen Infos finden Sie unter:
www.connect-ulm2013.com

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Soweit die aktuellen Neuigkeiten aus dem international Fascianado-Netzwerk, aus der Perspektive unserer kleinen Ulmer Forschungsgruppe

Mit faszinalen Grüßen
Dr. Robert Schleip
und das Fascia Research Team

Fascia News Januar 2012

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 FASCIA NEWS

Ein sporadischer Infobrief der Fascia Research Gruppe der Universität Ulm 

Sehr geehrte Kollegen,


Wenn Sie diesen ersten Infobrief von uns erhalten,dann haben Sie uns irgendwann einmal Ihr aktives Interesse an unseren Veranstaltungen oder Produkten mitgeteilt. Wir planen diese FASCIA NEWS zwischen 1 und max. 4 mal pro Jahr zu versenden. Wenn Sie daran nicht oder nicht mehr interessiert sind, antworten Sie einfach auf diese Email mit dem Wort "ABMELDEN" im Text oder Sie können sich auch direkt am Ende des Infobriefes abmelden.

Stipendiumsplätze für 'Fascial Anatomy in 3D'

Eine externe Spenden hat uns die glückliche Lage beschert, dass wir für den kommenden Kurs 'Anatomy in Three Dimensions" ab sofort für eine begrenzte Anzahl an Bewerbern eine Teilnahme zu einem wesentlich ermäßigten Preis anzubieten können. Dazu werden bevorzugt Teilnehmer akzeptiert, die eine konkrete Umsetzung der Kursinhalte in eigener zukünftiger Forschungs- oder Lehrtätigkeit planen. Bitte richten Sie hierzu eine auf diese Umsetzungsziele spezifizierte Bewerbung (max. 1 Seite) anheike.jaeger@uni-ulm.de. Der eigene Kurspreis des Stipendiaten ermäßigt sich dann von 480 EUR auf nur 240 EUR . Über die Zusage wird binnen einer Woche nach Eingang der Bewerbung entschieden. Hier nochmal die Daten: 4.-5. Februar 2012. Theatrum Anatomicum der Universität Ulm.

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KURSINHALT:

1) Demonstration faszialer Strukturen an menschlichen Kadavern, mit der Möglichkeit zur palpatorischen Untersuchung der faszialen Architektur

2) eleitete gemeinsame Ultraschall Untersuchungenin hoher Auflösung, um dieselben faszialen Strukturen am lebenden Menschen zu zeigen.

3) träge zu klinisch relevanten Aspekten der faszialen Architektur von Prof. Carla Stecco, Dr. Robert Schleip, Sonja Soeder u. PD Dr. Werner Klingler.

Info u. Anmeldung:

http://www.uni-ulm.de/med/medneurophysiology/bildungsangebote/fascial-anatomy-in-three-dimensions.html

Kursflyer zum Selbstausdrucken: http://www.fasciaresearch.de/FlyerAnatomy3D_2012.pdf


Neue Fachartikel:

1) Zur Innervation der Lumbalfaszie ist ein wichtiges Paper erschienen aus der Gruppe um Prof. Mense (Univ. Heidelberg):

Sensory innervation of the thoracolumbar fascia in rats and humans

J. Tesarz, U. Hoheisel, B. Wiedenhöfer, S. Mense,

Neuroscience 194: 302-8 (2011)

siehe: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306452211009109

Darin wird eine hohe sensorische Innervation derhumanen Lumbalfaszie dokumentiert. Überraschenderweise befindet sich die mit Abstand höchste Innervationsdichte nicht in der derben Faszie selbst, sondern im Unterhautfettgewebe (Faszia superficialis) sowie in dem wichtigen Übergangsbereich dazwischen. Eindeutig wurde auch das Vorhandensein von nozizeptiven Nervenendigungen dokumentiert, die zur Auslösung von Schmerzenempfindungen in der Lage sind. Mit Sicherheit wird diese wichtige Arbeit noch weitere Forschungen nach sich ziehen, die den jetzt von vielen Forschern als naheliegend empfundenen Zusammenhang von Rückenschmerzen mit faszialen Mikroruptoren/Reizungen/Entzündungen beleuchten. Wir vermuten, dass hier schon in wenigen Jahren moderne Bildgebungsmethoden (Ultraschall sowie MRI) routinemäßig eingesetzt werden könnten zur diagnostischen Erfassung solcher 'faszial bedingten Rückenschmerzen'.

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2) Aus unserer eigenen Arbeitsgruppe ist kürzlich folgendes Papier erschienen:

Strain hardening of fascia: Static stretching of dense fibrous connective tissues can induce a temporary stiffness increase accompanied by enhanced matrix hydration.

Schleip, Duerselen, Vleeming, Naylor, Lehmann-Horn, Zorn, Jaeger, Klingler.

Bodyw Mov Ther 16: 94-100 (2012)

Hier konnten wir zeigen, dass der Wassergehalt von Faszien (üblicherweise 68%) unter Zubelastung allmählich abnimmt u. dass dies mit einer gleichzeitigen Abnahme der Steifigkeit assoziiert ist (sog. 'creep'). Wenn der Zugbelastung dann eine angemessene Ruhephase folgt, saugt sich die Faszie wieder mit neuem Wasser voll und erlangt ihre ursprüngliche Resilienz wieder. Wir vermuten, dass ähnliche Vorgänge auch bei Yoga-Dehnungen, sportlichen Belastungen sowie myofaszialen Behandlungen auftreten. Interessanterweise fanden wir auch eine Art 'Supercompensation': wenn die Dehnbelastung ausreichend gross und die Ruhephase lang genug ist, kann dies vorübergehend zu einer Erhöhung des Wassergehalts als auch der Festigkeit über die Anfangswerte führen. Gut möglich, dass ähnliche Steifigkeitsänderungen auch im Sport sowie bei längeren Arbeitsbelastungen eine Rolle spielen könnten. Der Volltext des Artikels ist kostenlos erhältlich unter

http://fasciaresearch.de/Schleip2012_StrainHardeningFascia.pdf


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Erfolgreicher Start der Vortragsreihe "Bindegewebe u. Physikalische Therapie" in Kooperation mit dem ulm kolleg

In Kooperation mit dem ulmkolleg sowie der Akademie WWT an der Univ. Ulm haben wir letzten Herbst eine interdisziplinäre Vortragsreihe begonnen zum Thema: "Bindegewebe u. Physikalische Therapie - Von der Grundlagenwissenschaft zur klinischen Anwendung". Ab Februar geht es weiter mit den abendlichen Vorträgen. Die genauen Termine u. Themen geben wir im nächsten Rundbrief bekannt.


Weiterbildungspraktikum im Faszienlabor

Die letzten Herbst begonnene Möglichkeit zu einem von uns betreuten Forschungs-Praktikum im Faszienlabor erfreut sich eines grossen Interesses. Unser detailliertes Konzept hierzu sieht eine jeweils 4-wöchige Anwesenheit vor (die von uns betreut wird). Daran anschliessend wird eine weitere Vernetzung und aktiver Austausch mit unserer Arbeitsgruppen erwartet und gefördert. Besonders grossen Anklang findet dieses Weiterbildungsangebot derzeit bei Physiotherapeuten, Osteopathen sowie Medizin- bzw. Sportwissenschafts-Studenten, die eine eigene wissenschaftliche Studie planen bzw. sich hierbei fachkundige Unterstützung erwarten.

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Näheres unter: http://www.uni-ulm.de/index.php?id=35131

 


NEU: Poster-Set zur Faszien-Anatomie

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Nach über 2-jähriger Vorbereitung konnte unsere Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit Prof. Rainer Breul und anderen Experten erstmals eine anatomische Ganzkörper-Ansicht des humanen Faszien-Netzwerkes als Poster-Set produzieren. Für die Erstellung wurden hunderte von Illustrationen u. neu erstellten Fotoaufnahmen ausgewertet und in einer digitalen 3D Datenbank integriert. Eine offizielle Präsentation der Poster wird auf dem www.fasciacongress.org/2012im März in Vancouver erfolgen. Gegenwärtig sind jedoch bereits hochwertige Kunstausdrucke im Format A1 per Postversand erhältlich unter


Weitere Termine

Zum Vormerken (Programm noch nicht online):

Symposium "Bindegewebe in der Sportmedizin"

12.-14. April 2013 , Universität Ulm.

Ein internationle Konferenz mit Prof. Michael Kjaer,Prof. Jürgen Steinacker, Dr. Adamantios Arampatzis, Dr. Adjo Zorn, u.a.


7Seminar mit Prof. Paul Hodges (Australien):

1./2. Sept. 2012, Universität Ulm.

 

Unser Tipp für beide Termine: vormerken ... und die nächsten "Fascia News" abwarten ...

Mit faszinalen Grüßen

Dr. Robert Schleip

und das Fascia Research Team